„Bevor man sich mit jemanden auseinandersetzt, sollte man sich mit ihm zusammensetzen!“ (Römisches Sprichwort)
Vorwort:
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
Schule ist ein Lebensraum, in dem Menschen verschiedenen Alters, Interessen und Ansichten aufeinandertreffen. Konflikte gehören zum Schulalltag dazu.
So unerfreulich Beschwerden sein mögen, sie können auch eine Chance sein sich weiterzuentwickeln.
Entscheidend ist aber der Umgang mit Beschwerden. Wer trägt die Beschwerde wie bei wem vor und wie wird auf die Beschwerde reagiert. Hierzu soll das Ablaufschema (s.u.) eine kleine Hilfestellung sein.
Das vorliegend Beschwerdeleitfaden bezieht sich jedoch nicht auf strafrechtlich relevante Konflikte wie z.B. schwerwiegende Körperverletzung, Diebstahl oder unerlaubten Waffenbesitz. In diesen Fällen müssen die Schule und die Erziehungsberechtigten Rechtswege und Erlasse einhalten.
Zweimal jährlich werden die Beschwerdemöglichkeiten auch mit Ihren Kindern besprochen.
An unserer Schule gelten folgende Grundsätze:
- Anonyme Beschwerden werden nicht berücksichtigt.
- Ein Gespräch muss immer zuerst mit der
direkt betroffenen Person stattfinden.
- Eltern dürfen andere Kinder im Schutzraum Schule nicht ansprechen, um den Konflikt selbst zu lösen.
- Die Beschwerdewege sind einzuhalten.
- Eine Beschwerde/ein Konflikt sollte möglichst zeitnah vorgebracht werden, damit das Schulklima darunter nicht leidet.
- Es sollte ein Termin vereinbart werden, um genügend Zeit zur Verfügung zu haben (keine „Tür und Angel“ Gespräche).
- Alle Beteiligten achten beim Vorbringen von Beschwerden auf eine angemessene Umgangsform und auf eine sachliche Formulierung.
- Jede Beschwerde wird ernstgenommen.
- Private Konflikte unter Erziehungsberechtigten zählen nicht in den Aufgabenbereich von Lehrkräften.
- Im Iserv muss auf den Adressatenkreis geachtet werden.
- Soziale Medien sind kein geeigneter Beschwerdeort.
Ablauf:
